Das  Projekt "Nomadenkinder" (Juli-August 2016)

Das Projekt „Nomadenkinder“, das zum Ziel hat mittellosen mongolischen Kindern kostenlose zahnmedizinische Behandlung in der Mongolei zu ermöglichen, wurde vom 13. Juli bis 03. August 2016 erfolgreich durchgeführt. Mithilfe von einheimischen und deutschen Ärztinnen konnten wir insgesamt 439 mongolischen Kindern dringend notwendige Zahnbehandlungen zugutekommen lassen. Die Behandlung wurde in Orkhontuul soum in der Selenge Provinz durchgeführt, in der circa 720 Kinder leben.

 

Auf der Grundlage einer Studie der Ärztin Frau B. Byambasuren aus dem Jahr 2015, die die Notwendigkeit zahnmedizinischer Untersuchungen im Orkhontuul soum herausstellte, haben wir entschieden 2 Zahnärztinnen aus Berlin in die Mongolei zu entsenden, um zahnmedizinische Untersuchungen durchführen zu lassen.

 

Im Rahmen ihrer Studie hat Frau B. Byambasuren bis 2014 selbst ärztliche Behandlungen bei den Normadenkindern durchgeführt. Diese Projekt mit dem Namen „Mundhygienische Gesundheit bei Kindern in Orkhontuul“ erhielt aber seit 2014 keine finanziellen Mittel mehr und musste deshalb eingestellt werden.

 

Aufgrund der immensen Schwierigkeiten, die ein Transfer medizinischer Gerätschaften und Medikamente mit sich bringt, besorgten wir uns die Mehrheit der medizinischen Ausrüstung vor Ort.

 

Obwohl es im Dorfkrankenhaus keinen zahnmedizinisch ausgerüsteten Behandlungsraum gab, sorgten die Mitarbeiter des regionalen Krankenhauses für hygienische Sauberkeit bzw. für die Sterilisierung der Instrumente und die Desinfizierung des Behandlungsraums. Die Zusammenarbeit der einheimischen und deutschen Ärztinnen war eine besondere Herausforderung, da in Orkhontuul soum bisher keine ausländischen Ärzte tätig waren und eine Kommunikation in einer gemeinsamen Sprache nicht möglich war.

 

Die notwendige Dolmetschertätigkeit übernahm unsere Vereinsvorsitzende Frau Kherlentsetseg Damdindorj. Mit fortschreitender Projektdauer war es den deutschen Zahnärztinnen sogar möglich, den örtlichen Medizinern und Krankenschwestern wichtiges ärztliches Wissen zur „Mundhygienische Gesundheit“ zu vermitteln, damit sie dieses den Dorfkindern und Erwachsenen in Zukunft weitergeben können.

 

Der überwiegende Teil der Zähne der 3- bis 7-jährigen Kinder waren in einem gesundheitlich schlechten Zustand, da ihnen dringend benötigte Behandlung und regelmäßige Pflege fehlte. Nach der 15-tägigen Behandlung stellten wir fest, dass dieses einmalige Projekt nicht ausreichen würde, den Gesundheitszustand dauerhaft zu verbessern.

 

Trotz allem möchten wir allen danken, die unser Projekt unterstützt und an diesem mitgearbeitet haben. Ein besonderer Dank gilt den Zahnärztinnen Frau J. Baumbach und Frau Dr. J. Köchy, die es durch ihre medizinische Professionalität und Erfahrung sowie ihrem unermüdlichen Einsatz geschafft haben, innerhalb kürzester Zeit diese immense Zahl von Patienten zu behandeln.

Das Projekt "“Хөгжил, хөдөлгөөний бэрхшээлтэй хүүхдийн анхан шатны сургалт” (Mai 2015)

Im Mai 2016 haben wir ein Projekt mit Kindern, welche unter dem Downsyndrom, und Poliomeylitis leiden. Durch das Projekt konnten wir den 145 Kindern 36 Tage lang therapeutische Behandlungen geben und ihrer Eltern über die Krankheit und deren Verlauf umfassend informieren.

Patient: Tschuluun Ganbaatar (seit Nov. 2014)

Die Sozialarbeiterin Frau Enkhbat wendete sich an uns einen Jungen zu helfen. Er lebt mit seiner Schwester und leidet unter Acquired ichthyosis. Er musste wegen seiner Erbkrankheit dauerhaft Medikamente und medizinsche Hautcreme benutzen, welche seine Schwester nicht immer kaufen konnte. Deswegen unsere Mitglieder sich entschieden den Jungen zu helfen. Er heisst Tschuluun und geht in die 9-te Klasse. Und er geht gern in die Schule, wenn er nicht krank ist. Unsere Vorsitzende Kherlentsetseg D. und die Sozialarbeiterin Frau Enkhbat besuchte Tschuluun und seine Schwester. Sie haben den Jungen medizinisch untersuchen lassen und haben  ihm seine Medikamente besorgt.

Patientin: Khulan Adyajav (seit Juni 2013)

Khulan A. (3 Jahre alt) leidet unter Epilepsie und steht unter Beobachtung von Dr. med. Jambal Sarangerel, Ärztin für Neurologie in Ulan Bator. Um Khulan A. eine Heilungschance zu ermoeglichen, wird Sie von Geburt an mit Medikamenten behandelt, die in der Mongolei scher zu kaufen sind.

Aufgrund der Krankheitsentwicklung muss vor kurzem die Medikamentation umgestellt werden, was die Beschaffungsschwierigkeiten weiter erhoehte.

Die meisten dieser Praeperate werden in Deutschland produziert und groesstenteils nicht in die Mongolei exportiert

Die jungen Eltern sind finanziell nicht in der Lage diese teueren Medikamente aus Deutschland zu bestellen, da nur ein Elternteil wegen der Ganztagsbetreuung von Khulan berufstaetig ist und der Preis der Medikamente angesichts des geringen Einkommens der Familie nicht bezahlbar ist.

Aus diesem Grund wendeten sich ihre Eltern an unseren Verein, um Ihnen die Medikamente zu beschaffen.

 

Patient: Enerelt Mandakhbayar nach dem OP (August 2013)

Die Operation von dem kleinen Enerelt M. wurde in UNi-Klinikum Erlagen erfolgreich durchgeführt. Die Eltern von Enerelt bedanken sich bei allen, die diese Operation ermöglicht haben. Die medizinische Nachuntersuchung von Enerelt wurde in der Praxis eine unsere Mitglieder Dr. Jeannette Coutelle durchgeführt.

Vor der Abreise von kleinem Enerelt haben wir uns  in Berlin noch mal getroffen um ihm alles Gute zu wünschen.

Enerelt M.: Anfrage aus der Mongolei

Bei Enerelt M. (geb. am 16.11.2012) wurden nach der Geburt zwei Herzfehlern diagnostiziert. Einer davon ist der sogenannte „Ventrikelseptumdefekt“ kurz VSD, der andere eine Aortenisthmusstenose, kurz CoA. Zusätzlich ist aber auch eine Einengung der Aorta (=Hauptschlagader) vorhanden, was eine Gefäßfehlbildung darstellt.

Die angeborenen Herzfehler sind nur durch eine Operation korrigierbar, welche so schnell wie möglich erfolgen sollte. Unglücklicherweise ist eine solche komplexe Herz-Operation in der Mongolei nicht durchführbar. Den Ärzten fehlt es nicht nur an Erfahrung zur Durchführung einer so komplizierten Herz-OP, sondern auch an den dafür notwendigen Geräten und Materialien. Aus diesem Grund suchten seine Eltern Kliniken und Fachärzten in Deutschland, welche sich bezueglich dieser Art von Operation spezialisiert haben. Nach einer langen Suche bekam die Eltern von Enerelt eine Zusage des Universitätsklinikums Erlangen. Da die Familie von Enerelt M. die Kosten der OP nicht komplett selbst übernehmen kann, wendete sie sich an unseren Verein hinsichtlich einer finanziellen Unterstützung.

Am 07.Mai 2013 wurde Enerel M. im Universitätsklinikum Erlangen erfolgreich operiert.

Wir wünschen dem kleinen Enerelt M. alles Gute und gute Besserung!

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei unseren Sponsoren und den Mitgliedern des Vereins! 

 

Patient: Turbold B. (September 2012)

Da der Verein Khanuul "demokratische Jugend" und Frau Suvdaa uns gebitten haben, haben wir die Krankheitsgeschichte von Turbold an die  Fachärzte in Deutschland weitergeleitet. Aussage der Ärzte wurde die Operation von Turbold in der Mongolei erfolgreich durchgeführt, dass er nicht weiter im Ausland behandelt werden muss.

Unser Verein unterstützte die Behandlung von Turbold finanziell, so dass man seine weitere medizinische Behandlung in seiner Heimat durchgeführt werden konnte. 

Turbold B.: Anfrage aus der Mongolei

Der Verein Khanuul „demokratische Jugend“ organisiert seit kurzem eine Spenden-Aktion für Turbold B. Der kleine Turbold ist gerade 10 Monate geworden und wohnt in Khoroo 5, im Berzirk Khanuul. Nachdem bei Turbold im Alter von drei Monaten Nierenkrebs diagnostiziert wurde, hat man an ihm eine Chemotheraphie vorgenommen. Aufgrund der Erschwernis seiner Krankheit wurde er im Kinderklinikum in der Mongolei operiert. Da sich der Tumor bereits im dritten Entwicklungsstadium befand musste man eine seiner Nieren herausnehmen. Bis jetzt behandelt man ihm mit Chemotheraphie im nationalen Krebsforschungsinstitut in der Mongolei. Da die Heilungsmöglichkeiten in der Mongolei begrenzt sind, würde eine Behandlung im Ausland seine Heilungschancen beträchtlich erhöhen.
Hierbei möchte der Verein von Khanuul „demokratische Jugend“ helfen.
Als man ihn mit dem Nierentumor diagnostizierte, verließ der Vater Batbayar seine Familie. Zur Zeit lebt der Junge mit seiner Mutter, der dreijährigen Schwester und der Großmutter zusammen.

Projekt 2. "GESUNDE, GEBILDETE KINDER - UNSER ZUKUNFT" (Juli 2011)

Die junge Fachärzte haben im Dorf „Orkhontuul“  in der Provinz Selenge eine zweitägige kostenlose medizinische Untersuchung durchgeführt und haben anschließend notwendige Behandlungen vorgenommen. 

Die Ärzte kamen aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen wie z. B. Innere Medizin, Zahnmedizin, Radiologie, Allgemeinmedizin und Kinderärzte.

 

Patientin: Doljinsuren Nyamosor (2011)

Unsere erste Patientin Doljinsuren Nyamosor war 10 Jahre alt und litt an beiden Ohren unter einem zerrissenen Trommelfell.  Da ihre Mutter alleinerziehend und arbeitslos ist, konnte sie die Operation nicht bezahlen. Die Kosten und die Organisation der Operation wurden von „KHAAN medical aid“ übernommen und das Mädchen wurde in einem mongolischen Krankenhaus erfolgreich operiert. Durch den Einsatz von außen nicht sichtbaren Mikrohörgeräten in beide Ohren, kann das Mädchen jetzt wieder deutlich besser hören.